Windenergie On- und Offshore

Der Ausbau von Erneuerbaren Energien, speziell der Ausbau der Windenergie hat hier zu Lande ganz erhebliche Auswirkungen auf das Management der Stromnetze. Die Aufgaben für die Netzbetreiber sind durch den Neubau von Windparks nicht leichter geworden. Hinzu kommt die Notwendigkeit, die Netze auszubauen.

TenneT hat als Übertragungsnetzbetreiber dafür zu sorgen, dass stets ebenso viel Energie in das Netz eingespeist wie verbraucht wird. Die Hauptherausforderung liegt in der Prognose der zu erwartenden Windeinspeisung. TenneT arbeitet hier zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET). Trotz ständig verbesserter Prognoseverfahren ist die Vorhersagequalität noch begrenzt. Unterschiede zwischen prognostizierter und tatsächlicher Windeinspeisung hat TenneT auszugleichen, damit die Stabilität des Stromnetzes erhalten bleibt. Hierfür setzt TenneT so genannte Regelenergie ein. Neben dem Ausregeln der Windenergie-Einspeisung ist es Aufgabe von TenneT, für Aufnahme und Abtransport von Strom aus Windkraft ausreichend Netzkapazitäten zur Verfügung zu stellen.

Tendenziell wird zukünftig immer mehr Wind-Strom aus den Steckdosen der Verbraucher kommen - mit Auswirkungen auf die Netz-Infrastruktur. Handlungsbedarf beim raschen Ausbau von Stromnetzen gibt es vor allem in Schleswig-Holstein und Niedersachsen.


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