dena-Netzstudie
Dena-Netzstudie
Die Studie „Energiewirtschaftliche Planung für die Netzintegration von Windenergie in Deutschland an Land und Offshore“ wurde am 24.02.2005 von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) vorgestellt. Die Studie stellt umfaßt das erforderliche Konzept zur Netzintegration insbesondere von Windenergieanlagen in das elektrische Versorgungssystem vor.
Die dena-Netzstudie wurde unter Einbindung aller beteiligten Akteure im Bereich Windenergie durchgeführt. So waren die Experten der Übertragungsnetzbetreiber an der Durchführung der Studie ebenso beteiligt wie Windparkbetreiber und Verbände sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Dringender Bedarf an Netzausbau
Die Studie belegt, dass bis 2020 im Höchstspannungsnetz etwa 2.700 km neue Leitungen erforderlich sind. Davon wird etwa ein Drittel auf bereits vorhandenen Trassen geführt werden können. Hinzu kommen Maßnahmen im unterlagerten Netz (Hoch- und Mittelspannung), die nicht Gegenstand der Studie waren. Damit bleiben 1.900 neue Trassenkilometer, die bis nach Bayern führen werden.
Schon bis Ende des Jahrzehnts legt die Studie die Notwendigkeit von gut 800 km Netzausbau offen, von denen knapp die Hälfte auf bestehenden Trassen erfolgen soll. Ferner wird der Einsatz netzsteuernder Elemente in Norddeutschland erforderlich. Geschätzte Gesamtkosten: 3 Mrd. Euro.