Verfahrensstand

Am 16. Mai 2008 hat die Regierung von Oberfranken das Raumordnungsverfahren für die 380-kV-Höchstspannungsleitung von der bayerisch-thüringischen Landesgrenze nach Redwitz, den bayerischen Abschnitt der sogenannten Südwestkuppelleitung, abgeschlossen.

 

In der landesplanerischen Beurteilung, die das Ergebnis des Raumordnungsverfah-rens enthält, werden beide vorgeschlagenen Trassenvarianten, sowohl Westvariante als auch Ostvariante, für den Bau der Leitung als geeignet bewertet. Der Westvariante wird dabei aufgrund der Bündelungsmöglichkeiten mit anderen Infrastruktureinrichtungen der Vorzug eingeräumt.

 

Im Rahmen des Raumordnungsverfahrens hat die Regierung von Oberfranken die Antragsunterlagen eingehend geprüft und eine Abwägung der Stellungnahmen vorgenommen, die von den Trägern öffentlicher Belange Gemeinden, Landkreise und Verbände eingereicht wurden. Bewertet wurden im Verfahren die Vereinbarkeit der Trassenkorridore mit den raumordnerischen Zielen und die Auswirkungen der verschiedenen Trassenvarianten auf Mensch, Natur und Landschaft.

 

Ein Baurecht ist durch den Abschluss des Raumordnungsverfahrens noch nicht gegeben. Die Bestimmung des genauen Trassenverlaufs sowie die Genehmigung des Vorhabens erfolgen im folgenden Planfeststellungsverfahren.

 

transpower bereitet derzeit das Planfeststellungsverfahren vor.

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